Wenn Sie sich entscheiden, Wo lohnt es sich zu arbeiten?, Durchschnittslöhne sind zwar ein guter Anhaltspunkt, aber in der Praxis interessieren sich viele Menschen hauptsächlich für Mindestlohn. Dies bestimmt oft die „Untergrenze“ der Vergütung in einfacheren Berufen, wenn man ohne Erfahrung anfängt oder über Zeitarbeitsfirmen arbeitet.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Mindestlöhne im Jahr 2026 in Ländern, die mit hohen Einkommen in Europa in Verbindung gebracht werden.
Deutschland: Mindestlohn 2026
In Deutschland, gesetzlicher Mindestlohn ab dem 1.1.2026 erhöht sich auf 13,90 € brutto pro Stunde.
Für Menschen, die an Projekten (Bauwesen, Industrie, Montage) teilnehmen, ist es wichtig zu wissen, dass in vielen Branchen höhere Mindesttarife Gemäß Tarifverträgen oder Bauvorschriften können die tatsächlichen Preise daher höher sein als das gesetzliche Minimum.
Luxemburg: höchstes Mindestniveau in Europa
Luxemburg ist insofern einzigartig, als der Mindestlohn ebenfalls sehr hoch ist. 1. 1. 2026 ist der soziale Mindestlohn für Ungelernter Arbeiter ab 18 Jahren:
2.703,74 € brutto pro Monat (Vollzeit)
15,6285 € brutto pro Stunde
Luxemburg hat auch ein höheres Mindestniveau für qualifizierte Arbeitskräfte, was für handwerkliche und technische Berufe attraktiv sein kann (sofern Sie die Qualifikationsdefinition gemäß den örtlichen Vorschriften erfüllen).
Irland: hoher Mindeststundenlohn
In Irland ist es von 1. 1. 2026 nationaler Mindestlohn:
14,15 € brutto pro Stunde (Standardpreis für Erwachsene)
Irland ist besonders stark in den Bereichen Dienstleistungen, Logistik und Unternehmenssektor, allerdings sollte beachtet werden, dass Wohnraum in einigen Regionen (vor allem im Raum Dublin) deutlich teurer sein kann.
Belgien: Mindestlohn sowohl monatlich als auch stündlich
Belgien legt ein allgemeines Mindestmaß fest (von 1. 1. 2026) als:
2.154,11 € brutto pro Monat bei 38 Stunden/Woche
13,08 € brutto pro Stunde
Wichtiger Hinweis: In Belgien haben viele Branchen ihre eigenen (oft höheren) Mindestlöhne, sodass der resultierende Lohn höher ausfallen kann.
Dänemark: kein gesetzlicher Mindestlohn
Dänemark gehört zu den Ländern mit den höchsten Gehältern in Europa, aber Es gibt keinen gesetzlichen Mindestlohn. Die Löhne werden festgelegt durch Tarifverträge nach Branche und Art der Tätigkeit.
In der Praxis bedeutet dies, dass es zwar einen Mindestlohn gibt, aber keine einheitliche Zahl für das ganze Land. Es kommt darauf an, welcher Tarifvertrag für Ihre Tätigkeit gilt.
Österreich: ebenfalls ohne gesetzlichen Mindestlohn
Wie Dänemark, Österreich hat keinen einheitlichen landesweiten gesetzlichen Mindestlohn. Mindestlöhne werden hauptsächlich festgelegt durch Kollektivverträge nach Branchen.
Daher ist es unerlässlich, bei der Arbeit in Österreich stets zu wissen, in welche Branche die eigene Position fällt.
